Vor wenigen Tagen machte die Sensationsmeldung, dass der Hardwareriese Apple, bei Isilon Systems 12 Petabyte Speicher bestellt hat. Mit dieser Bestellung gilt Apple, ab sofort, als einer der größten Kunden von Isilon Systems. Isilon Systems hat seinen Sitz in Cupertino und ist auf Großkunden, zum Beispiel aus dem TV-Markt, spezialisiert. Viele Unternehmen nutzen große Speichermengen von Isilon Systems und wenn Apple plant, was viele Internet User denken, dann könnten die gemieteten 12 Petabyte sogar erst der Anfang sein.
Die unvorstellbare Summe von 12 Petabyte, ergeben mehr als 12 Millionen Gigabyte Speicher. Eine exhorbitant hohe Speicherkapazität, die sich Apple damit leistet. Wofür der kalifornische Hardware Gigant diese monströse Speichermöglichkeit braucht, darüber kursieren die wildesten Gerüchte im Internet und einschlägigen Foren und auf diversen Webseiten herum, die sich mit dem Thema befassen.
Von offzieller Seite, gab das amerikanische Unternehmen bekannt, man würde diese Menge an Speicher für die Bereitstellung von iTunes Videoangeboten nutzen. Um welche Art der Videoinhalte es sich dabei handeln soll, gibt Apple jedoch nicht an. So könnte es durchaus sein, dass Apple nicht nur normale Video Downloads sondern demnächst auch Streamings, über den gebuchten Speicher bereit stellen will.
Zum Thema Apple Streaming ragen sich auch gleichzeitig die meisten und hartnäckigsten Gerüchte, rund um die astronomische Speichermenge von 12 Petabyte. So soll Apple schon seit einigen Monaten, an der Erweiterung seines iTunes Angebotes, durch Online Streaming Services, werkeln und an der Umsetzung eines solchen Dienstes eifrig arbeiten. Viel über einen möglichen iTunes Streaming Dienst ist allerdings nicht bekannt. Auch ob die downloads kostenlos sein werden oder ob für einzelne Streaming Inhalte gezahlt werden muss, steht noch völlig in den Sternen.
Zusätzlichen Wind bekommen solche Gerüchte und Spekulationen, über einen möglichen Apple iTunes Streaming Service, durch den Bau eines Rechenzentrums, im US Bundestaat North Carolina, dass genau für solche Zwecke konzipiert wurde. Dieses Rechenzentrum soll bereits in Kürze fertig gestellt werden und könnte dann, zusammen mit dem, bei Isilon Systems, bestellten Speicher von 12 Petabyte, für Streaming Dienste, genutzt werden.
Bei Apple hält man sich allerdings bedeckt was solche Gerüchte angeht. Zu vermuten bleibt es dennoch, dass das Unternehmen soviel Speicher nicht nur für seine gängigen iTunes Downloads benötigt. Es bleibt ab zu warten, bis der kalifornische Konzern oder dessen allgegenwärtiger Gründer Steve Jobs sich offiziell dazu äußern. Solange muss man sich wohl mit den unklaren Angaben zufrieden geben und warten was letztlich passiert. Vielleicht launcht Apple ja doch noch dieses Jahr seinen eigenen iTunes Streaming Dienst. Apple Kunden und stolze Besitzer der Kult Geräte iPad, iPod, iPhone und MAC würden sich sicher über einen weiteren Service, ihrer Lieblings Marke, freuen und diesen genauso kräftig, wie die schon vorhandenen, nutzen.